Joomla TemplatesBest Web HostingBest Joomla Hosting

Rezensionen

Hier ein kleiner Auszug aus den Rezensionen

Folgende Rezensionen wurden veröffentlicht unter www.kunst-kultur-genuss.de

Wir haben für Sie die Bücher gelesen




Klartext Verlag
Henning Prinz - Kultverführer Ruhr
Schräg


Schräges, Skurilles, und Wunderbares im Ruhrgebiet
„Zollverein kann jeder. Und Zollverein macht auch jeder...". So beginnt der Umschlagtext des neuen Ratgebers "Schräg - Kulturführer Ruhr", aber das Ruhrgebiet ist mehr als nur Zollverein.

Wer mehr über den Ruhrpott erfahren möchte, für den ist dieser Ruhrgebietsführer ein absolutes Muss. Selbst eine gebürtige Ruhrpottlerin wie ich entdeckt den Pott neu.

Besonders skurril ist die Beschreibung des allmorgendlichen Staus auf der A40 (Seite 69). Sehr interessant sind die Bars & Kneipen Tipps. Unter der Rubrik „Dienstleistungen“ findet man so abgefahrene Tipps wie,  2 Frauen als Klüngelskerle, oder 2 Frauen die Ordnung schaffen und  auch eine chaotische Junggesellenbude wieder auf Vordermann bringen. Erwähnenswert ist auch Deutschlands älteste Tankstelle  in Essen, die man unbedingt mal besuchen sollte.

128 Seiten voller Kulturverführung für jeden, der schon im Pott lebt oder es gerade erst entdeckt.

Rezension Petra Schiefer
Januar 2011






Kino / DVD
Darren Aronofsky
Black Swan

Düster und schmerzvoll zeigt der Film das Leiden einer Perfektionistin, für die nur eines zählt: Vollkommenheit.

Black Swan – was ist Real, was Fiktion
Tschaikowskis Ballett - Düster und schmerzvoll zeigt der Film das Leiden einer Perfektionistin, für die nur eines zählt: Vollkommenheit.

Der hochgelobte Meisterregisseur Thomas Leroy (Vincent Cassel) will durch die Neuinszenierung von Tschaikowskis Ballett „Schwanensee" die starren Formen des klassischen Balletts aufbrechen und verlangt seinem Ensemble, der New Yorker Ballet Company viel ab.

Nachdem die zu alt gewordenen Primaballerina abdanken musste, will jede aus dem Ensemble diese Traumrolle. Nina (Natalie Portman) scheint die richtig Besetzung zu sein, da sie die Choreographie der weiße, unschuldige Königin Odette perfekt beherrscht.

Doch reichen Ihre Fähigkeiten nicht aus, für die Darstellung der schwarzen, verruchten Odile und sie stößt an ihre prüden Grenzen. Für diese Rolle braucht sie nicht Perfektion, sondern Leidenschaft und Verführung.

Die Idealbesetzung für diese Rolle wäre die Tänzerin Lily (Mila Kunis), die neu bei der Truppe ist. Sie ist unzüchtig und zeigt jedem durch ihren aufreizenden Tanz, was in ihr steckt. Außerdem bandelt sie mit dem Regisseur an und trägt ihre Sexualität, die Nina so gänzlich fehlt, offen zur Schau.

Der Kampf um die Rolle der Schwanenkönigin beginnt. An diesem Kampf scheint Nina fast zu zerbrechen und kann dem psychischen und physischen Druck kaum standhalten. Auch die überehrgeizige und extrem ambitionierte Mutter Ninas, die Ex-Ballerina Erica (Barbara Hershey), triezt ihre Tochter und treibt sie zu Höchstleistungen an.

Der Film entwickelt sich langsam und wird immer unheimlicher. Gruselige Horrorszenen lassen den Zuschauer oft mit der Frage zurück – ist das Real oder Fiktion einer psychisch gestörten Tänzerin. Existieren diese Bilder nur in Ninas Kopf?

Natürlich kommt in diesem Film auch der harte Alltag einer jeden Balletttänzerin zu Tage. Das durfte Natalie Portmann wohl auch gespürt haben. Zwölf Monate hartes Training waren nötig, damit sie diese Rolle so authentisch spielen konnte.

Düster und schmerzvoll zeigt der Film das Leiden einer Perfektionistin.

Allerdings ist Black Swan kein typischer Ballettfilm. Jeder, der mit diesen Erwartungen ins Kino geht oder sich die DVD anschaut, wird sicher enttäuscht.

Aber trotzdem ist Black Swan ein sensationeller Film. Absolut empfehlenswert aber nichts für schwache Nerven.

Rezension Petra Schiefer
Januar 2011



Verlag Tag & Nacht
Martin Rütter
Wie immer Chefsache


Ein Buch nicht nur für Hundebesitzer

Humorvoll, kurzweilig und absolut unterhaltsam. Allerdings ist dieses Buch kein Ratgeber für missverstandene Hundehalter. Zwar sind Hunde auch ein Thema, aber in erster Linie geht es um die Geschichte von Mattes, der sich vom Gelegenheitsjournalist zum Chefredakteur eines Hundemagazins hocharbeitet. Eine sympathische Erfolgsgeschichte.

Bei der Hauptfigur, Mattes Reuter, drängt sich mir allerdings der Vergleich zu Martin Rütter auf. Gibt es doch viel Ähnlichkeit zwischen dem Autor und dem  Protagonisten und der Name des Hundes ist ohnehin identisch.

Martin Rütter ist nicht nur ein geborener Entertainer, ich habe seine Live-Show gesehen und sehr genossen, auch sein Debüt als Romanautor ist mehr als nur geglückt.
Gute leichte Lektüre.


Rezension Petra Schiefer
Januar 2011




Diogenes Verlag
Donna Leon
Schöner Schein

Commissario Brunettis achtzehnter Fall
Das kennen wir schon aus Guido Brunettis 17. Fall. Zwei parallel laufende Handlungen. Diesmal sind sie mit einem Müllskandal verwoben.

Das Thema Müllskandal mag zwar zeitgemäß sein, aber für einen Kriminalroman fehlt es an Spannung. Ich würde sagen, es ist mehr die Abrechnung mit unserer Gesellschaft, in der der schöne Schein das Wichtigste ist. Einer Gesellschaft, deren Moral beim Geldverdienen auf der Strecke geblieben ist.

Echte Brunetti-Fans werden aber nicht enttäuscht, gelingt es Donna Leon auch in diesem Buch durch ihren exzellenten Schreibstiel, die Protagonisten in diesem Buch vor der Kulisse Venedig lebendig werden zu lassen.

 

Rezension Petra Schiefer
Juni  2010



Ullstein Buchverlage
Buddhadeva Bose
Das Mädchen meines Herzens

Dieser Roman ist Poesie
Dem Autor gelingt es, Liebesgeschichten zu erzählen, die unter die Haut gehen.
Wir können diese Buch sehr empfehlen.

Rezension Petra Schiefer
Oktober 2010



Ullstein Buchverlage
Petra Durst-Benning
Die Zarentochter

In diesem Roman taucht der Leser ab in das Leben am Zarenhof in St. Petersburg. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin die Probleme der Protagonisten die einer Zeit lebten, die wir uns nur schwer vorstellen können. Petra Durst-Benning ist es aber gelungen, uns dieses Leben näher zu bringen. Ihr Werk ist gut recherchiert, der Schreibstiel flüssig und detailliert. Man kann gespannt sein auf die Fortsetzung.


Rezension Petra Schiefer
September 2009




Ullstein Buchverlage
James Frey
Strahlend schöner Morgen

Ein bemerkenswertes Buch
Vielfältig, anspruchsvoll, unterhaltsam

Durch die zahlreichen Haupt- und Nebenfiguren aus vielen verschiedenen Gesellschaftschichten, die eingestreuten Fakten und die detaillierte Beschreibung der Stadt entsteht ein komplexes Bild von L.A. Die Metropole steht dabei im Mittelpunkt des Buches und bildet den gemeinsamen Nenner und den Rahmen der einzelnen Geschichten und Protagonisten.
Die Sprache ist offen und zuweilen brutal.  Der Schreibstil ist flüssig und verzichtet auf zu lange Sätze, was ein schnelles Lesen ermöglicht.


Rezension Petra Schiefer
August 2009




Musical Dome Köln
Hairspray - Frisch, frech und fröhlich


Wir haben uns für Sie das Musical angesehen  (Spielzeit in Köln  06.12.2009 - 26.09.2010)

Bunt und voller guter Laune
Maite Kelly und Tetje Mierendorf überzeugen in der mitreißenden Inszenierung.


Der Vorhang geht auf und innerhalb von nur wenigen Minuten taucht man ab in die Zeit der 60er.
Das Bühnenbild ist bunt, etwas schrill und spiegelt den Zeitgeist jener Zeit wieder, in der nach den verstaubten 50ern, endlich Farbe und Schwung in den Alltag kommt. Fast unbemerkt, in die Handlung des Stückes einbezogen, wechselt das Bühnenbild und bildet einen stimmungsvollen Hintergrund für die Akteure. Der Wechsel zwischen fetzigem Beat und Soul ist rasant. Die Darsteller brillieren in gefühlvollen Solostücken mit Gänsehautcharakter und temporeichen Gesangs- und Tanzeinlagen, die durchaus Hochleistungssportcharakter haben.
Auch die Rassendiskriminierung, ein Thema des Musicals, hat seit den 60ern nichts an seiner Aktualität verloren. Schwarz oder weiß, dick oder dünn, hier wird mit dem verkrusteten Schubladendenken aufgeräumt und zwar mit viel guter Stimmung und klasse Musik. Und wie immer geht es auch um große Träume, verrückte Ideen und um viel Liebe.

Wir finden, dieses mitreißende und ausgeflippte Musical sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Es ist ein riesen Spaß für die ganze Familie.

Rezension Petra Schiefer
August 2010





Weitere Rezensionen folgen